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BUCH SULEIKA.





Suleika.


|156| An des lust’gen Brunnens Rand
Der in Wasserfäden spielt
Wußt ich nicht was fest mich hielt;
Doch da war von deiner Hand
Meine Chiffer leis’ gezogen,
Nieder blickt’ ich dir gewogen.

Hier am Ende des Canals
Der gereihten Hauptallee
Blick’ ich wieder in die Höh,
Und da seh’ ich abermals
Meine Lettern fein gezogen.
Bleibe! bleibe mir gewogen!

Hatem.

Möge Wasser springend, wallend,
Die Cypressen dir gestehn:
Von Suleika zu Suleika
Ist mein Kommen und mein Gehn.

Entstehung: 22.09.1815
Originalpaginierung: 156
Johann Wolfgang von Goethe
West–oestlicher Divan
Stuttgart 1819


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